MESSEN · KPIS
KPIs für Senior-Golf — welche Kennzahlen wirklich zählen.
Strokes Gained, GiR-Quote, Putts pro Loch, Up-and-Down-Quote, Driver-Carry-Median, Wedge-Distanzen — viele Kennzahlen, wenige wirklich relevant. Welche sechs KPIs den Senior-Score am stärksten erklären — und welche nur Rauschen sind.
Meine erste KPI-Liste hatte 22 Kennzahlen — überwältigend und nutzlos. Mit MyTPI-Beratung reduzierte ich auf sechs. Diese sechs erklären über 85 % meiner Score-Variation. Mehr KPIs hätten mehr Verwirrung gebracht, keine Erkenntnis. Senior-KPI-Reduktion ist die wichtigste Mess-Disziplin.
Die KPI-Wissenschaft für Senior-Golf basiert auf Mark Broadies Strokes-Gained-Analytik. Sie zeigt: nicht alle Kennzahlen erklären den Score gleich stark. Sechs KPIs erklären zusammen 85-90 % der Score-Variation bei Senior-Spielern. Die übrigen 10-15 % sind individuell und situativ.
Die sechs Senior-Standard-KPIs
Drei häufige KPI-Fehler vermeiden
If you measure six things consistently, you’ll understand more than if you measure twenty inconsistently. Senior golfers especially benefit from focus.
— Mark Broadie, Strokes-Gained-Forscher
Drei Prinzipien für Senior-KPI-Auswahl.
Fokus schlägt Breite
Sechs KPIs konsequent über 6+ Monate sind aussagekräftiger als 20 sporadisch.
Score-Korrelation prüfen
Jede KPI muss eine messbare Korrelation zum Score haben. KPIs ohne Score-Effekt sind Eitelkeit, nicht Information.
Median statt Best
Alle KPIs als Median (50-Prozent-Wert), nicht als Maximum. Best-Werte verzerren Planungs-Entscheidungen.
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Was die KPIs nicht ersetzen
KPIs sind das Mess-Instrumentarium — aber sie ersetzen weder Übung noch Coaching. Wer perfekt misst, aber nicht trainiert, hat exzellente Datensätze ohne Verbesserung. KPIs sind Diagnose-Werkzeug — die Therapie ist Training mit gezieltem Pro-Input.