Die mentale Seite des Golfs sparen wir Senioren oft aus — wir denken, das sei Tour-Pro-Thema. Aber: gerade ab 60, wo wir die Power-Reserven nicht mehr haben, wird Course-Management der größte Hebel. Bei mir hat sich folgende Pre-Shot-Routine bei Wasser-Bahnen als Score-Retter erwiesen: 5 Sekunden Pause vor jedem Schlag mit Wasser im Spiel, und die EINE Frage — welcher Klub kann diesen Schlag mit Headwind und bei normaler σ-Streuung NICHT im Wasser landen?
Das ist der Sicherheits-Klub. Pin-Klub spiele ich nur noch, wenn die Wasser-Distanz mehrfach abgesichert ist (Carry + 10 m Puffer). Auf Wendlohe Course C (12.06.2026) hat mir genau diese Regel 2× Penalty erspart — und damit etwa 4 Schläge. Mein Bag war übrigens nass an dem Tag (Regen-Pause vor Tee-1, kalt) — die Routine hat trotzdem funktioniert.
Habt ihr eine eigene Pre-Shot-Routine bei Risk-Schlägen (Wasser, OB, Bunker im Spiel)? Und wann übersteuert das jetzt aber doch der Pin-Klub rationaler Routine? Mich interessieren konkrete Beispiele — gerne mit dem Score-Effekt im Nachhinein.