TECHNIK · TEMPO
Tempo und Rhythmus — warum 3:1 nicht für jeden passt.
Das klassische 3:1-Tempo-Verhältnis (Backswing zu Downswing) ist im Senior-Alter nicht für jeden ideal. Was die Tempo-Forschung wirklich zeigt — und wie du dein optimales Schwung-Tempo findest.
Mein PGA-Pro maß mein Schwung-Tempo mit einer Tempo-App: 2,7:1. Klassische Lehre wäre 3:1 — aber meine Daten zeigten, dass mein 2,7:1-Schwung konstantere Treffer produziert. Lehre: Tempo-Verhältnis ist individuell, nicht universal. Wer sein eigenes optimales Tempo kennt, schwingt konstanter.
Das klassische 3:1-Tempo (Tour-Pro-Standard) ist im Senior-Golf eine grobe Orientierung — nicht ein verbindlicher Standard. Schwung-Tempo ist individuell: Hand-Sensibilität, Schwung-Geschwindigkeit, Persönlichkeits-Typ spielen Rollen. Drei Tempo-Prinzipien helfen Senior-Golfern, ihr optimales Tempo zu finden.
Drei Tempo-Prinzipien für Senior-Golfer
Drei Tipps für gutes Senior-Tempo
Tempo is not about speed. It’s about ratio. The pros don’t all swing at the same speed — but their ratio is remarkably consistent.
— John Novosel, Erfinder von „Tour Tempo”
Drei Prinzipien für Tempo-Mastery.
Eigenes Tempo finden
Nicht das Tour-Tempo kopieren. Eigenes Tempo messen, Variante mit höchster Konsistenz wählen.
Konstanz vor Verhältnis
Konstantes 2,7:1 ist wertvoller als wechselndes 3:1. Wiederholbarkeit ist der Score-Hebel.
Atemmuster nutzen
Atem als Tempo-Anker. Schafft Konstanz auf der Range und im Turnier.
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Was Tempo nicht ersetzt
Konstantes Tempo ist die Voraussetzung für konstante Schwünge — aber es ersetzt weder Setup-Disziplin noch Mobilitäts-Arbeit. Senior-Golfer mit perfektem Tempo, aber fehlender Hüft-Rotation, bleiben in der Distanz limitiert. Tempo ist ein Hebel — Setup und Mobilität sind die anderen.